Österreichische Kontaktstelle
zum UNESCO-Übereinkommen über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen

Texte und Publikationen

Die angeführten Texte und Publikationen sind direkt über das Internet abrufbar und/oder in der Referenzbibliothek der Kontaktstelle gegen eine Kopiergebühr erhältlich.

Ausgewählte Publikationen 2011

Das UNESCO-Übereinkommen zur Vielfalt kultureller Ausdrucksformen. Die Grundlagentexte

UNESCO: Basic Texts of the 2005 Convention on the Protection and Promotion of the Diversity of Cultural Expressions. 2011 Edition, 2011

2005 wurde das UNESCO-Übereinkommen über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen von der UNESCO-Generalver- sammlung verabschiedet. Um die Umsetzung der einzelnen Bestimmungen des Übereinkommens für die Praxis näher zu erläutern, wurden gemäß üblichen UN-Prozedere Richtlinien zur deren Durchführung und Anwendung erarbeitet.

Die vorliegende Publikation vereint den Text des Übereinkommens sowie die bis Ende 2011 erarbeiteten Richtlinien zum Übereinkommen. Ferner sind die Geschäftsordnungen der Organe des Übereinkommens enthalten: der Konferenz der Vertragsparteien - dem Plenarorgan und obersten Gremium des Überein- kommens, sowie des Zwischenstaatlichen Ausschusses - dem Arbeitsorgan des Übereinkommens, das im Auftrag der Vertragsparteienkonferenz Beschlüsse vorbereitet und den Internationalen Fonds für kulturelle Vielfalt verwaltet.


Der arabische Frühling und die europäische Normalität. Kulturkooperationen zwischen Anspruch und Realität (ÖUK / VIDC, 2011)

Dokumentation der Veranstaltung vom
25. November 2011, Albert Schweizer Haus Wien

Seit 2010 laden Österreichische UNESCO-Kommission und Wiener Institut für internationalen Dialog und Zusammenarbeit im Herbst zur Auseinandersetzung mit den internationalen Bestimmungen des UNESCO-Übereinkommens über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen im Rahmen eines kulturpolitischen Gesprächs.

Beim kulturpolitischen Gespräch 2011, das vor dem Hintergrund der Umbrüche im arabischen Raum stattfand, berichteten Künstler aus Ägypten über die Rolle der Kunst- und Kulturschaffenden bei den gesellschaftlichen Umbrüchen und die veränderten Bedingungen kultureller Produktion. Kontrastiert wurden diese Erfahrungsberichte mit einer Diskussion über die politischen und praktischen Bedingungen der kulturellen Zusammenarbeit zwischen Österreich und der Schwerpunktregion 2011, dem arabischen Raum.

Die Publikation beinhaltet eine gestraffte Version der Diskussion zum Nachlesen sowie ein Essay der ägyptischen Künstlerin und Aktivistin Basma El Husseiny.


A New cultural policy agenda for development and mutual understanding (UNESCO, 2011)

Aufbauend auf den Ergebnissen des von der UNESCO organisierten ExpertInnen-Treffens „Towards a New Cultural Policy Framework – Conceptual and Operational Guidelines to Integrate Cultural Diversity and Intercultural Dialogue Principles“ im Juli 2009, legt die UNESCO einen Argumentationsleitfaden für einen neue, globale kulturpolitische Agenda zur Stärkung von Entwicklung und gegenseitigem Verständnis durch kulturelle Vielfalt und interkulturellen Dialog vor.


Die Publikation ist in fünf Abschnitte gegliedert: (1) Einführung: Warum Kultur wichtiger als je zuvor ist; (2) Globaler Kontext: die sich verändernde kulturelle Landschaft; (3) Kulturelle Vielfalt und interkulturellen Dialog verknüpfen: positive Wechselwirkungen; (4) Kulturpolitische Konzepte neu denken; und (5) Neue Ansprüche und Prozesse für die Praxis.

Die Broschüre ist in Englisch, Französisch und Spanisch verfügbar.


Echoing Voices - Cutural diversity: A path to sustainable development (UNESCO, 2011)

Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Annahme der „Allgemeinen Erklärung für kulturelle Vielfalt“ hat die UNESCO die Anthologie „Echoing Voices“ heraus- gegeben, um Bedeutung und Wirkung der Erklärung, die u.a. wesentlich zur Erarbeitung des UNESCO-Übereinkommens über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen beigetragen hat, zu zelebrieren.



Die Publikation versammelt siebzehn Beiträge von Vertreter/innen aus Politik, Wissenschaft, Kunst und Diplomatie, die wesentlich zur internationalen Debatte und Verständnis von kultureller Vielfalt beigetragen haben, wie etwa Irina Bokova, Ban Ki-moon, Kofi Annan, Claude Lévi-Strauss, Armartya Sen,…
Jeder einzelne Beitrag ist hierbei einem spezifischen Aspekt, den die Allgemeine Erklärung für kulturelle Vielfalt thematisiert, gewidmet: Entwicklung, kulturelle Rechte und Menschenrechte, Kreativität,…

Die Publikation erscheint in den fünf offiziellen UNESCO-Sprachen Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch und Chinesisch.


Measuring the Diversity of Cultural Expressions (UIS, 2011)

Mit der Annahme des UNESCO-Übereinkommens über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen wurde der Bedarf an relevanten Statistiken zur Feststellung der Effekte von Maß- nahmen auf die Vielfalt kultureller Ausdrucksformen augenscheinlich.

In Kooperation mit dem Kulturbereich der UNESCO etablierte das UNESCO Institut für Statistik 2007 eine Expertengruppe zur Messung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen.

Um zu testen, inwiefern statistische Methoden, die im Kontext der Biodiversitätsforschung entwickelt wurden, auch im Kulturbereich anwendbar sind, wurden 2008 zwei Fallstudien in Auftrag gegeben: Erstere Fallstudie untersucht die Vielfalt im Spielfilmsegment, zweitere vergleicht die Vielfalt im Fernsehangebot in Frankreich, der Türkei und Großbritannien.

In der vorliegenden Publikation „Measuring the Diversity of Cultural Expressions. Applying the Sitrling Model of Diversity in Culture” werden die Ergebnisse der Fallstudien vorgestellt.