Österreichische Kontaktstelle
zum UNESCO-Übereinkommen über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen

Österreichische Kontaktstelle zum Übereinkommen

Gemäß Artikel 28 des Übereinkommens hat jede Vertragspartei eine Kontaktstelle im Sinne des Artikels 9 des Übereinkommens zu bezeichnen, „die für den Informationsaustausch im Zusammenhang mit dem Übereinkommen verantwortlich ist“.

Die Österreichische Kontaktstelle wurde im März 2010 im Wege einer Ressortvereinbarung zwischen BMUKK und BMeiA bei der Österreichischen UNESCO-Kommission eingerichtet. Finanzierung und Profil der Österreichischen Kontaktstelle wurden damit in Kooperation der beiden federführenden Bundesministerien für das Übereinkommen abgestimmt und näher definiert.

Die nationale Kontaktstelle nimmt die Aufgaben wahr, die im Übereinkommen und in den Durchführungsrichtlinien vorgesehen sind. Hierzu zählen auf nationaler Ebene etwa:

Im Hinblick auf die internationale Ebene fungiert die Kontaktstelle als Schnittstelle zu anderen nationalen Kontaktstellen sowie zwischen den Organen des Übereinkommens und der österreichischen Zivilgesellschaft, leistet einen Beitrag zu österreichischen Stellungnahmen und bereitet den gemäß Artikel 9 alle vier Jahre zu erstellenden Bericht an die UNESCO vor.

Die nationale Kontaktstelle arbeitet in enger Abstimmung mit dem BMUKK und dem BMeiA und wird in ihrer Tätigkeit durch den Fachbeirat Kulturelle Vielfalt und die Arbeitsgemeinschaft Kulturelle Vielfalt unterstützt.