Österreichische Kontaktstelle
zum UNESCO-Übereinkommen über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen

Fortschritte in der weltweiten Umsetzung

Für Begleitung und Monitoring der Umsetzung des Übereinkommens, müssen Staaten, die dem Übereinkommen beigetreten sind, alle vier Jahre der UNESCO einen Bericht über die zur Umsetzung ergriffenen Maßnahmen vorlegen.

Erste Berichte zur nationalen Umsetzung liegen vor

Bis April 2012 mussten 93 Staaten (darunter Österreich) sowie die Europäische Union der UNESCO Bericht erstatten [1], welche Maßnahmen sie zur Umsetzung des Übereinkommens zur Vielfalt kultureller Ausdrucksformen ergriffen haben.

Die Berichte werden vom Zwischenstaatlichen Komitee, dem Arbeitsorgan des Übereinkommens bei der UNESCO, diesen Dezember diskutiert. Ziel der Diskussion ist es, strategische und handlungsorientierte Empfehlungen zur weiteren Umsetzung zur erarbeiten.

In Vorbereitung dieser Sitzung wurde vom UNESCO-Sekretariat zum Übereinkommen eine analytische Zusammenfassung der Umsetzungsberichte erstellt.

Die Ergebnisse der analytischen Zusammenfassung im Überblick

44 der insgesamt 93 Staaten, sowie die Europäische Union, sind ihrer Berichtspflicht bis August 2012 nachgekommen [2]. Basierend auf einer Analyse der eingelangten Berichte werden u.a. folgende internationale Trends identifiziert:


Grundlage der analytischen Zusammenfassung

Die analytische Zusammenfassung basiert auf fünf thematischen Studien, die im Auftrag des UNESCO-Sekretariats zum Übereinkommen von internationalen ExpertInnen erstellt wurden:




[1]
Insgesamt haben sich 124 Staaten sowie die Europäische Union zur Umsetzung des Übereinkommens verpflichtet. Wann ein Staat den ersten Umsetzungsbericht vorlegen muss, hängt davon ab, wann dieser dem Übereinkommen beigetreten ist. Im Berichtjahr 2012 mussten jene 93 Staaten, die bis Ende 2008 das Übereinkommen ratifiziert hatten, Bericht erstatten.

[2]
Folgende Staaten haben einen Umsetzungsbericht vorgelegt:
Argentinien, Bolivien, Brasilien, Bulgarien, Chile, Dänemark, Deutschland, Ecuador, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Jordanien, Kanada, Kuba, Lettland, Litauen, Luxemburg, Mexiko, Monaco, Mongolei, Montenegro, Namibia, Neuseeland, Nigeria, Norwegen, Oman, Österreich, Paraguay, Peru, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Syrien, Tunesien, Ungarn, Uruguay, Zypern und die Europäische Union.