Österreichische Kontaktstelle
zum UNESCO-Übereinkommen über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen

Arbeitsgemeinschaft Kulturelle Vielfalt

Die Arbeitsgemeinschaft Kulturelle Vielfalt (ARGE) wurde mit Beginn der Ausarbeitung eines Übereinkommens über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen von der Österreichischen UNESCO-Kommission etabliert.

Als zentrale Dialogplattform zwischen allen AkteurInnen und Ebenen zum Übereinkommen sind in der ARGE ExpertInnen, Kunst- und Kulturschaffende, deren Interessensvertretungen sowie RepräsentantInnen des Bundes und der Länder vertreten. Aktuell zählt die ARGE etwa 50 Mitglieder.

Mit der ARGE trägt Österreich zur aktiven Beteiligung der Zivilgesellschaft gemäß Artikel 11 des Übereinkommens bei. So konnten etwa von der ARGE eingebrachte Vorschläge zu österreichischen Positionen in enger Kooperation mit den federführenden Ministerien in den UNESCO Verhandlungen erfolgreich eingebracht werden.

Die ARGE begleitet den Implementierungsprozess in Österreich und arbeitet mit dem weltweiten Netzwerk der Koalitionen für Kulturelle Vielfalt zusammen.

Koalitionen für Kulturelle Vielfalt

Das Momentum des UNESCO-Übereinkommens nutzend, haben sich in vielen Staaten Kunst- und Kulturschaffende in sog. "Koalitionen für Kulturelle Vielfalt" zusammengeschlossen. Sie arbeiten weniger auf nationaler Ebene als vielmehr auf internationaler/EU Ebene und sehen sich als (unabhängige) Lobbying- und Monitoring Gruppe.

Die Verteidigung der kulturellen Vielfalt sowie die Verteidigung der Interessen der Kunst- und Kulturschaffenden speziell im EU-Kontext ist zentrales Anliegen der "Europäischen Koalitionen für Kulturelle Vielfalt". 2006 trat die ARGE dem Netzwerk bei und festigte damit ihre Position und Rolle auf nationaler wie internationaler Ebene.


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